Bezirksgruppe

DLR und Airbus am Standort Stade - Copyright DGLR BG BS
DLR und Airbus am Standort Stade - Copyright DGLR BG BS

Die DGLR stellt sich vor: Bezirksgruppe Braunschweig

"Braunschweig - eine Stadt der Luft- und Raumfahrt": Unter diesem Motto arbeiten und forschen Wissenschaftler seit über 75 Jahren an neuen Technologien und Entwicklungen für die Luft- und Raumfahrt in Braunschweig und Umgebung.

Die Bezirksgruppe Braunschweig der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) ist seit 1985 auf Initiative von Horst Günther aktiv und entwickelt sich mit dem Luft- und Raumfahrtstandort Braunschweig kontinuierlich weiter. Die von der Bezirksgruppe organisierten Veranstaltungen bieten neben Vorträgen und Exkursionen auch immer wieder sogenannte "Flight Technical Displays". Hier stehen das „Flugzeug zum Anfassen“ und  Flugdemonstrationen im Mittelpunkt.

Veranstaltungsreihe "Luftfahrt der Zukunft"

In den Jahren 2009 und 2010 beschloss ein kleiner Kern, bestehend aus Horst Günther, Andreas Reim und Martin Schuermann, den Standort der Bezirksgruppe zur Universität zu verlagern. Dadurch sollten vor allem die Teilnehmerzahlen bei den Veranstaltungen weiter gesteigert werden. In gemeinsamen Gesprächen mit regionalen Partnern beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem VDI (Verein Deutscher Ingenieure) Braunschweiger Bezirksverein e.V. entstand das Konzept für die Veranstaltungsreihe „Luftfahrt der Zukunft“ (www.luftfahrt-der-zukunft.de). Der klare Fokus auf die Luftfahrt schärft das inhaltliche Profil der Bezirksgruppe und bietet dem Luftfahrtstandort Braunschweig ein Forum.

Im November 2010 hielt Dr. Daniel Bandow mit dem Thema „Head-Up-Display-Systeme und Mensch-Maschine-Interaktion“ den ersten DGLR-Vortrag im Haus der Wissenschaft in Braunschweig. Das war sozusagen die Generalprobe für den Start von „Luftfahrt der Zukunft“ im Januar 2011. Der Eintritt des Niedersächsischen Forschungszentrums für Luftfahrt (NFL) in diese Kooperation im Jahr 2014 rundete das Netzwerk strukturell ab.

Die Vortragsreihe bildet eine Plattform zur öffentlichen Präsentation der Arbeiten und Ideen der Vortragenden sowie die Möglichkeit, mit Ingenieuren und interessierten Laien  in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Mittlerweile besuchen jedes Jahr mehr als 1.000 Teilnehmer die Veranstaltungen. Seit 2016 gibt es zusätzlich zur Webpräsenz der DGLR-Bezirksgruppe auch eine Website zur Veranstaltungsreihe: www.luftfahrt-der-zukunft.de.

Für Raumfahrer bietet Braunschweig mit dem „Astroherbst“ ebenfalls eine spannende Veranstaltungsreihe.

Exkursion: AutoGyro GmbH - Copyright DGLR BG BS
Exkursion: AutoGyro GmbH - Copyright DGLR BG BS

Netzwerken in Braunschweig

Die DGLR ist aber auch über die Kooperationspartner der "Luftfahrt der Zukunft"-Reihe hinaus gut in der Region vernetzt. Ihre Kooperation mit dem Verbund Forschungsflughafen Braunschweig erweitert das Netzwerk auf viele weitere Partner in der Region und darüber hinaus. Dies ermöglicht es Mitgliedern der Bezirksgruppe, weitläufig Kontakte zu knüpfen und die Luft- und Raumfahrt in Deutschland von Braunschweig aus ein Stückchen weiter voran zu bringen.

Ein Standort mit Geschichte

Die DGLR und Braunschweig sind schon seit den Anfängen der Gesellschaft eng verbunden. Im rund 100 Kilometer entfernten Göttingen fand 1911 das erste Vortreffen zur Gründung der Gesellschaft statt. 1952 wurde Braunschweig dann selbst zum historischen Schauplatz für die DGLR: Am 3. April des Jahres gründete sich in der Technischen Hochschule Braunschweig die damalige "Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt" (WGL) nach dem Krieg neu. So fand auch vom 21. bis 23. April 1952 die erste luftfahrt-wissenschaftliche Tagung – heute der Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK) – in Braunschweig statt. Mit dem DLRK 2016 diente Braunschweig bereits zum fünften Mal als Veranstaltungsort für das wichtigste wissenschaftlich-technische Networking-Event auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt in Deutschland.

Hiermit danken wir allen Referenten, Förderern und Teilnehmern. Ohne sie hätte es diese positive Entwicklung der letzten mehr als 30 Jahre nicht gegeben!